Teamkommunikation mit Skype for Business

Mit grossem TamTam wurde Skype for Business über die Redmonder Mauern geworfen. Wir haben es aufgefangen und ausprobiert. Ist es für die tägliche Teamkommunikation brauchbar? Webinare und Schulungen?

Vorneweg muss man erwähnen, dass Skype for Business aus dem bereits bestehenden (eher unbekannten) Lync entstanden ist. Dies ist insofern wichtig, da die Umbenennung wohl noch nicht einheitlich vollzogen wurde – und unter anderem die Apps für iPhone & Co. noch unter dem Namen Lync zu finden sind.

Einrichtung

Die Einrichtung der Dienste war sehr einfach. Als Bestandteil von Office 365 ist es sofort nutzbar. Kleine Teams und Organisationen können sich noch eine individuelle Domain zulegen und sofort mit Kommunizieren – zumindest via Internet – loslegen. Eine Einwahl per Telefon in Konferenzen ist nicht ohne weitere Schritte möglich.

Wer zusätzlich noch Microsoft Exchange nutzt, kann mit einem bequemen Outlook Plugin Termine planen und on the fly verschicken. Outlook Nutzer ohne Exchange sehen derzeit leider nur eine Fehlermeldung – können Termine jedoch über ein Webinterface planen und so die notwendigen Links zur Teilnahme an einer Besprechung erzeugen.

Teamkommunikation

Die Kommunikation via Internet per Chat, Voice oder Videocall läuft problemlos. Auch die Integration in die Office-Produkte, von OneNote bis hin zu Word und Excel ist berauschend, zumal man die wichtigen Informationen schnell zur Verfügung hat. Nutzen alle Personen Skype for Business ist das ein echter Spass.

Die Kommunikation kann wahlweise über den PC, das iPhone, das iPad, Android Phones und Tablets oder über eine Webapp vollzogen werden. Funktioniert und passt.

Nicht mehr ganz so spassig ist es, wenn man auch Skype Nutzer (ohne „for Business“) integrieren möchte. Hier steht man vor einer echten Herausforderung. Es ist möglich, jedoch weder schön gelöst noch besonders zuverlässig. Es empfiehlt sich daher einen Skype for Business Meetingraum zu nutzen, in welchem sich auch Gäste ohne Registrierung anmelden können.

Videokonferenzen

Positiv überrascht waren wir von der Möglichkeit Videokonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern abzuhalten. Wir haben es mit einem Dutzend Teilnehmern ausprobiert. Die Teilnehmer waren mit unterschiedlichen Devices an der Konferenz beteiligt. Wenn die richtige App (Lync) installiert ist, ist ein Klick auf den Link zum Meeting ausreichend und die Teilnehmer können sofort loslegen.

Unterschiedliche Bandbreiten und Verbindungsqualitäten stecke Skype for Business locker weg, der Ton war immer in bester Qualität zu verstehen, lediglich das Video wurde wenn nötig zum Standbild (und bei besser Verbindung wieder zum Bewegtbild).

Damit ist Skype for Business das zweite Tool neben Cisco Webex, welches auf mobilen Devices Konferenzen mit Videoübertragung erlaubt.

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